Joséphine Pilars de Pilar

Zeichnung: Maria Theresia von Fürstenberg

Joséphine
Pilars de Pilar

Die Sopranistin Joséphine Pilars de Pilar, deutsch-französischer Herkunft, absolvierte ihr Studium für Konzert- und Gesangspädagogik mit Auszeichnung an der Musikhochschule Graz. Weiterführendes Studium im Operngesang mit Abschluss in Wien.

Sie nahm an Meisterkursen u. a. an der Bachakademie Stuttgart, Masterclasses bei Prof. Ernst Haefliger in Zürich sowie bei Elisabeth Schwarzkopf in Berlin teil.

Der Unterricht in funktionaler Stimmbildung bei Rolf Schneider, Düsseldorf erweitert ihr technisches Können bis heute.

Bis 2001 sang sie im Schönberg- und dem ORF-Chor in Wien und nahm an zahlreichen Konzerten, u. a. bei den Salzburger Festspielen, teil.

Von 1997–2003 sang sie am Volkstheater Wien in „Die Meisterklasse" mit Andrea Eckert als Maria Callas. Außerdem sang sie Partien an verschiedenen Sommerfestspielen, wie z. B. den Schlossfestspielen Schönbrunn in Wien und in Krems bei Wien. Die Partie der Adele in der Fledermaus, das Ännchen im Freischütz, die Zauberin und Belinda in Dido und Aeneas, die Postchristel im Vogelhändler, die Saffi im Zigeunerbaron, die Serpina in La serva Padrona waren ihre Hauptrollen.

2001 Umzug nach Köln. Liederabende führten sie durch Deutschland, Frankreich, Norwegen, Polen und Südafrika.

Seit 2004 hat sie sich mit PilarConcerts selbstständig gemacht und managed ihre eigenen Projekte. Mit ausgefallenen Konzertprogrammen gastiert sie landesweit in verschiedenen musikalischen Besetzungen. Seit 2015 Fortbildungen für Chorleitung an der Folkwang Universität für Kunst in Essen.

Für den Bayerischen Nationalpark organisierte und inszenierte sie im Sommer 2006 drei Open-Air-Lichtkonzerte – „Poesie des Waldes" – unter freiem Himmel. Sie stellte dafür Musiker des WDR-Sinfonieorchesters zusammen und war selbst als Solistin dabei. Von 2010–2021 erhielt sie Tanzunterricht in Flamenco bei Contratiempo Köln. Freies Chormitglied der Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Jonathan Nott. Konzerte unter der Leitung von M. Gielen, C. Abbado, N. Harnoncourt, H. Stein u. a. Aufnahmen beim SWR Baden-Baden (Die Hühneroper, Singspiel für Kinder von Hanna Johansen).

Musikalische Vielseitigkeit, stilistische Bandbreite und interessante Musikkonzepte zeichnen sie aus. Interkulturelle Konzertprogramme sowie das Verbinden verschiedener künstlerischer Disziplinen liegen ihr besonders am Herzen.

Parallel zu ihrer solistischen Tätigkeit leitet Joséphine Pilars de Pilar vier Chöre: das Gesangsensemble Die Grisetten (2003), den Frauenchor Harmonie Honrath (seit 2014) und 2023 gründete sie den gemischten Chor Die Klangschmiede in Nümbrecht/Oberbergischer Kreis. Sie erteilt privat Gesangsunterricht sowie an der Musikschule der Homburgischen Gemeinden e. V. und wird immer wieder für verschiedene Chöre in NRW als Stimmbildnerin angefragt.

Stationen

Musikhochschule Graz

Konzert- und Gesangspädagogik · Abschluss mit Auszeichnung

Wien

Weiterführendes Studium im Operngesang · Abschluss

Bachakademie Stuttgart

Meisterkurse

Zürich – Prof. Ernst Haefliger

Masterclass

Berlin – Elisabeth Schwarzkopf

Masterclass

Düsseldorf – Rolf Schneider

Funktionale Stimmbildung · laufend

Stimmen zur Arbeit

Presse 1

Bonner General-Anzeiger · September 2009

„Göttliche Gesänge" begeisterte Publikum

„… auch musikalisch konnten sie das Publikum auf ihrer Entdeckungsreise durch die verschiedensten kulturellen und musikalischen Formen des Gebetes mit feinfühligen Interpretationen überzeugen. […] Beim begeistert Applaus spendenden Publikum kam dieses Ansinnen gut an." (kwk)

Presse 2

Lokalpresse

Zwischen Tasse und Ton

Im Café International führten die Grisetten eine liebevolle Revue unter der Leitung von Joséphine Pilars de Pilar und Johannes Götz auf.

Presse 3

Lokalpresse

Mit Stirnband, Perlenkette und Zigarettenspitze

Die Hürther Grisetten boten nicht nur guten Gesang, sondern auch eine ausgefeilte Bühnenshow.

Presse 4

Stadtanzeiger Köln · 14. September 2009

„Gebete zur Harfe gesungen"

„Joséphine Pilars de Pilar spannte mit klarer sensibler Stimme den Bogen von liturgischer Musik jüdischer, orthodoxer und christlicher Tradition bis zu einer Arie aus der Händel-Oper Xerxes. Problemlos singt die in Graz und Wien ausgebildete Sopranistin in allen Sprachen, trägt wunderbar die reizvolle Mentalität im Auf- und Abschwellen der Stimme in hebräischen Melodien in den Raum."

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